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Ein kleiner Abstecher in die Geschichte.
1872 gründete Carl Willmann  (*1849  +1934) seine Firma in Hamburg. Später arbeitete sein Sohn John Willmann ( *1873  +1955) mit in dem Unternehmen. 1919 schlossen sich Willmann und Bartl zusammen und firmierten unter Willmann und Bartl bis 1924. Willmann lieferte die Zaubergeräte und Bartl übernahm den Vertrieb. Auch nach 1924 bezog Bartl noch die Willmann Zaubergeräte. Carl Willmann veröffentlichte von 1895 bis 1904 die Zeitschrift "Die Zauberwelt" und veröffentlichte einige Bücher, wie z.B.  Moderne Salon-Magie (1891), Moderne Wunder (1896),  Willmann illustriete Magische Biliothek (1900)


Hamburger Zaubertradition bis heute
Die Geschichte der Zauberfabrikation in Hamburg und Handels in die gesamte Welt: So wie ich sie kenne und mich gerne an sie erinnere. Mit Wehmut schaue ich zurück und hoffe auf eine baldige Weiterentwicklung. Carl Willmann, gelernter Uhrmacher und Mechaniker, Hobbyzauberer und Gründer der Zaubergerätefabrik in Hamburg, lebte von 1849 - 1934. Er schrieb auch viele Bücher über die Zauberei, die noch heute sehr beliebt sind. Mit der Herstellung und dem Vertrieb seiner Zauberartikel begann er 1871 in Hamburg am berühmten Jungfernstieg mitten im Herzen Hamburgs.
1910 eröffnete der Ungarische Zauberer Aradi Bey, mit bürgerlichen Namen Janos Bartl sein Zauberladen am neuen Jungfernstieg 1. 1919 stieg Bartl als Partner in die Willmannsche Fabrikation ein. Nunmehr wurde die Firma “Die vereinigte Hamburger Zauberapperatefabrik von Willmann und Bartl” genannt. Willmann und Janos Bartl arbeiteten bis 1924 zusammen. Janos Bartl lernte Rosa Leichtmann in dem Geschäft ZAUBERKÖNIG in Köln, wo Sie bei Ihrer Schwester arbeitete, kennen und sie haben geheiratet. Rosa wurde die Mutter der Hamburger Zauberer. 1948 wurde die Firma als ZAUBERZENTRUM Jànos Bartl registriert. Die Schwestern von Rosa Bartl führten in München, Berlin und Köln die Zaubergerätegeschäfte, die unter dem Namen ZAUBERKÖNIG bekannt waren und zum Teil noch heute existieren. Jànos Bartl verstarb und Frau Bartl führte das Geschäft noch bis 1968. Das Geschäft ZAUBER BARTL wurde von Carl-Gerd Heubes übernommen, das er und seine Frau mit viel Liebe und Energie trotz ständigem Auf und Ab sehr lange führte. Auch ich habe, wie viele weltweit, meine ersten Zaubertricks in diesem für mich damals sehr faszinierenden Laden gekauft. Für mich war er, obwohl ich ein heranwachsender Mensch war, ímmer wieder mit seinen ausgestellten Zaubergeräten im Regal geheimnisvoll und phantasieanregend, eine reale Märchenwelt. Leider verstarb Herr Heubes. Seine Frau führte kurze Zeit die Geschäfte weiter, so gut es ging. Nach dem fragwürdigen Verkauf arbeitete sie dennoch in den neuen Räumen am Landwehr 1 weiter. Dieses Geschäft wurde ca. 2002 unter mysteriösen Umständen für immer geschlossen, die traditionellen Geräte, die eigentlich nach Hamburg gehören, wurden teilweise von Dritten unkontrolliert in ferne fremde Hände gelegt. Viele Tricks und Unterlagen sind unter dem neuen Inhaber verschwunden oder lieblos auf dem Müll gelandet. Frau Heubes erhielt in ihrer Gutmütigkeit keine Entschädigung, ZAUBER BARTL hat sich in Luft aufgelöst. Frau Heubes hatte sich still zurückgezogen und ist fast vergessen 2007 verstorben. Gleich um die Ecke, nur wenige Meter weiter an der U-Bahn Wartenau/Ecke Conventstraße, haben wir unser Geschäft Hippodrom Artisten und Bühnenbedarf 2004 eröffnet und hier entstand 2008 der ZAUBERMICHEL Wir hoffen, daß wir ein wenig mit ZAUBERMICHEL HAMBURG die alte Tradition des Hamburger Zauberhandels wieder aufleben lassen können. Wir wenden uns an den ernsthaft freudigen Zauberer-Nachwuchs und an die Liebhaber der Zauberkunst mit einem ausgewählten Teil von zuverlässigen Zaubergeräten und bieten -auch danach- einen regelrechten Zauberunterricht an, der allen Kunden ein sichereres Gefühl vermittelt, später erfolgreich vor Publikum auftreten zu können. Anmeldung genügt. Wir wenden uns aber auch an den gestandenen, auf Niveau bedachten Zauberkünstler, der mit unseren empfohlenen oder in unserer eigenen Werkstatt gewissenhaft hergestellten Zaubergeräten seiner Berufung nachgehen will und gediegene Requisiten bevorzugt. Als erfahrene Ausstatter von Artisten bieten wir Ihnen mit Maßband und Zwirn auch in anderen Showbereichen individuelle Kulissen, angemessene Kleidung, edles Zubehör und ergänzende künstlerische Beratung, damit Sie sich von anderen angenehm unterscheiden. Ihr Publikum dankt es Ihnen.
Ihr Michael Walter






Die folgenden Fotos hat uns freundlicher Weise, Frau Birgit Bartl-Engelhardt (die Enkelin von Janos und Rosa) zur verfügung gestellt. Auch hier ein Dankeschön.

Zauber Bartl Ladenansicht Zauberladen Jungfernstieg 1Zauberzentrum Janos Bartl am Neuen Jungfernstieg 1. (1910)

Janos BartlJanos Barl, (1878-1958) gebürtiger Ungar mit dem Künstlernamen Aradi.

Janos Bartl gründete 1910 die "Akademie für moderne Zauberkunst" in den Colonaden Nr. 5 und fast Zeitgleich den Zauberladen am neuer Jungfernstieg 1, mit dem er einer der führenden Zauberhändler und Hersteller werden sollte. 

Rosa Bartl mit dem Karoku SeilRosa Bartl geb. Leichtmann(1884-1968) führte zuammen mit Janos das Zaubergeschäft. Während Janos sich um die Entwiklung und Produktion kümmerte, war Madame Bartl für den Verkauf zuständig.

Foto Rosa Bartl  mit dem Karoku Seil. Dieses Foto entstand in dem Röhrenbunker an der Alster / Jungfernstieg.

Rosa Bartl mit SilkwonderRosa Bartl mit dem Kuntsstück " Silkwonder superb".


Erinnerungen an Rosa Bartl, 1968 in der Sendung "Bitte umblättern". Diesen Film hat Herr Wittus Witt, Verleger der Magischen Welt, auf You Tube zur verfügung gestellt.

Diesen Film jetzt ansehen. Erinnerungen an Rosa Bartl







Das Stammhaus der Firma Bartl wurde abgerissen. In den 20er Jahren enstanden ebenfalls am Jungfernstieg diese Geschäftsräume. ( Wer hier genauere Informationen, Adrasse und Zeit), hat darf sich gerne bei uns melden.  Fotos Sammlung Zaubermichel.






















Der Verkaufsraum am Neuen Jungfernstieg 24 um 1930. Links hinter dem Tresen Rosa Bartl, rechts im Bild Janos Bartl.




















Der Schauraum Großillusionen um 1920





















Das Lager und Montiersaal um 1920

In den Colonaden 5 in Hamburg betrieb Janos Bartl seine berühmte Akademie für moderne magische Kunst. Janos Bartl nannte sich stolz >> Lieferant der berühmtesten Illusionisten, die gegenwärtig den größten Weltruf genießen, sowie vieler hoher Fürstlichkeiten und der allergrößten Händler des In- und Auslandes <<  um 1930


Unter dem Produkt Namen TOPPs Magic wurden diese Zauberkunststücke für Bartl in Dänemark hergestellt. Links das Spiegelglas rechts "Zack" eine Tucherscheinung.

Werbezeichnung  für das Cobra Seil.













Werbeanzeige in "Das Programm" 1957
Das Programm war "Die Fachzeitschrift der Internationalen Artisten-Loge" mit Sitz in Hamburg. Diese Zeitschrift erschien damals Monatlich und kostete DM 1,25.-.

Sehr schön finde ich, gleich links eine Anzeige von W. Geissler-Werry, der die Magische Welt bewirbt. Sie wurde von W. Geissler-Werry 1952 in Düren gegründet. Diese unabhängigige Fachzeitschrift füer Zauberkünstler/innen erscheint heute noch in den Monaten Februar, April, Juni, August und Dezember jeweils zum 15. des Monats.
Der Herausgeber dieser Fachzeitschrift ist jetzt Wittus Witt.
Direkt zu "Magische Welt"


 Neuer Bunker im Dammtorpark 04.10.1961  Hamburger Abendblatt

Die Stunde des alten Röhrenbunkers an der Ecke Esplanade / Neuer Jungfernstieg, in dem "Zauber-Bartl" jetzt noch seine Belustigungsartikel feilbietet, hat geschlagen. Der Senat hat bei der Bürgerschaft den Abbruch beantragt. Für 363 000 Mark sollen drei Ersatz- Bunker für etwa 150 Menschen im Dammtorpark zwischen Esplanade und Bahnlinie gebaut werden. Der Senat hofft, daß der Bund sich mit 185 000 Mark beteiligt. Diese Summe wäre nötig gewesen, um den alten Bunker am Neuen Jungfernstieg für den Luftschutz wiederherzurichten. Wie berichtet, soll nach dem Abbruch der "Kommode" am Neuen Jungfernstieg eine Grünanlage geschaffen werden.

Alte Dame in zauberhafter Welt  16.07.1964 Hamburger Abendblatt

 Eine geheimnisvolle Zauberwelt von Spielkarten, Glaskugeln, Masken, künstlichen Blumen umschließt das verträumte, dichtumwachsene Dornröschen- Haus an der Warburgstraße 47 am Rothenbaum. Und mitten darin lebt Frau Rosa Bartl, die morgen ihren 80. Geburtstag feiert. Hier führt die zierliche alte Dame seit fünf Jahren nach dem Tod ihres Mannes, des in allen Ländern einstmals bekannten "Zauber- Bartl", das große Spezialgeschäft für alles "Magische" mit drei Angestellten weiter. Die schwarzen, jung gebliebenen Augen lassen noch heute die frühere Schönheit der gebürtigen Ungarin ahnen, die sich als Tochter des Zauberkünstlers Josef Leichtmann schon um die Jahrhundertwende ganz den "gauklerischen Tricks zwischen Himmel und Erde" verschrieben hatte. "Ich bin in die Branche vertieft und verliebt", sagt sie. Und man spürt, wie sehr sie ein Stück dieser versponnenen Welt ist, wenn sie mit leiser Stimme die "verehrten Kunden" nach ihren Wünschen fragt und dann zwischen den Regalen mit Tausenden voller Zauberartikel umherhuscht . . . Im Kölner Geschäft ihres ebenfalls zaubernden Schwagers hatte die 26 jährige an einem Sommertag im Jahre 1910 den ungarischen "Zauberkünstler Aradi", alias Janos Bartl, bedient. Ein Jahr später wurde sie in London seine Frau. "Wir haben eine Märchenehe geführt," sagt sie sehr leise, während ihre Augen den langen Weg in die Vergangenheit zurückzugehen scheinen. "Er war ein großer Mann." Und mit einem rührenden Lächeln: "Entschuldigen Sie, wenn ich das sage . . ."

Hamburger „Hexenhaus“ verkauft 17.02.1968 Frankfurter Rundschau
 Zauberkünstler Bartl Akademie für Magische Kunst besteht nicht mehr

 HAMBURG 16. Februar (dpa). Hänsel und Gretel wären beim Anblick des verwunschenen, efeuumrangten „Pfefferkuchen“- Hauses aus Angst vor der bösen Hexe erstarrt. Doch auch ohne Hexe birgt das Haus in der Warburgstrasse 47 in Hamburg genügend Geheimnissvolles. Der kleine Vorgarten scheint seit Jahren keine pflegende Hand mehr gesehen zu haben. Hinter der dunkelgrünen Tür mit der schriftlichen Aufforderung „Bitte eintreten --- Tür ist offen“ führen knarrende Treppenstufen in ein Zauberreich. Das Treppenhaus und das erste Stockwerk sind die wohl letze Station einer Sammlung von Weltgeltung, die in den letzen fünf Jahrzehnten auf der Erde ihresgleichen suchte und in Artistenkreisen liebevoll als das „Haus der Rothschilds der Zauberkünstler“ bezeichnet wurde. Ob in New York, San Remo, London oder Berlin – auf den großen Varietebühnen trat praktisch kein Artist auf, der nicht alle oder zumindest einige seiner Tricks oder Illusionen dem Ungarn Janos Bartl aus Hamburg zu verdanken hatte. „Bartl Akademie für moderne magische Kunst“ hatte, wie aus einem alten, 315 Seiten starken Katalog hervorgeht, „ Zauberapparate, Illusionen, Schaustücke, Bühneneinrichtungen, Vexier- und Geduldsspiele“ anzubieten. „ Geld spielte bei uns früher keine Rolle“ sinnierte seine Witwe Rosi Bartl mit ihren heute fast 85 Jahren vor sich hin, „man kannte uns und die Artisten bezahlten für Janos Bartls Tricks gerne viel Geld“. Mit den Worten „Bitte bekomme ich zehn Billiardbälle?“ hatte im Kriegsjahr 1914 der junge ungarische Artist „Aredi“ alias Janos Bartl den Laden vom „ Zuaber-König „ in Köln betreten. Janos Bartl erstand jedoch damals nicht nur zehn Billiardbälle, sondern entführte auch die junge Schwägerin des zaubernden Geschäftsinhabers, Rosi Leichtmann, nach London. In viereinhalb Jahren Internierungszeit in England stellte Bartl seinen ersten Katalog zusammen. Damit war der Grundstock für „Bartls Akademie für moderne magische Kunst“ mit eigener Fabrikation gelegt. Am Jungfernstieg in Hamburg lockte bald ein farbiger Diener in einer Münzbestickten Uniform die Käuferaus nah und fern in eine Magische Welt, in der ohne viel Federlesens auf der Schauspielbühne ein Kononialsoldat aus dem Nichts gezaubert wurde oder gar eine charmante junge Dame dem magischen Feuertod zum Opfer viel. Bis zu seinem Tode vor acht Jahren war Janos Bartl, der große „Aradi“ - oder „Janos, mein Bursche“ wie Rosi Bartl ihn immer noch nennt – die Seele des Unternehmens. Mit seinem Tode begann auch der Stern des Unternehmens zu sinken. Das lag jedoch nicht nur an dem Umzug vom Bunker am neuen Jungfernstieg, dem Nachkriegsdomizil, in das efeuumrankte Haus in der Warburgstrasse. Viel bedeutungsgrößer war das schwindende Interesse des Publikums am Artistentum überhaupt. Das kleine „Hexenhaus“ ist inzwischen verkauft. Größere Räume werden magische Zauberwelt in der Warburgstrasse 20 aufnehmen „Wie lange? - Ich weiß es nicht“, meint Rosi Bartl zum Abschied.#

Anmerkung; In diesem Artikel scheinen einige Daten nicht ganz zu stimmen?!

Original Zeitungsseite mit dem Artikel HAMBURGER HEXENHAUS in der Frankfurter Rundschau / Aus aller Welt, als PDF Datei

 Wunder per Katalog  05.07.1982 Hamburger Abendblatt

In einem unscheinbaren Laden an der Wandsbeker Chaussee gehen unheimliche Dinge vor sich: Im Handumdrehen werden kleine Spielkarten zu überdimensional großen, kuschelige Kaninchen verwandeln sich in kahlgerupfte Hühner, und prachtvolle Blumen verneigen sich vor ihrem Betrachter. Besitzer dieses Wunder-Ladens: Carl Gerd Heubes, Zauberer. Das Geschäft übernahm der 45jährige Illusionist aus Solingen von der Witwe des berühmten ungarischen Magiers Janos Bartl. Der starb 1958 im Alter von 85 Jahren. Bartls Frau Rosa, genannt die "Mutter der Zauberer", führte sein Werk bis 1968 fort - dann kaufte Gerd Heubes den kleinen Laden. Heubes' Kundenkreis reicht von Amerika bis Japan und Australien. Bestellt wird hauptsächlich per Katalog. Er selbst ist der Zauberei seit rund 40 Jähren verfallen. Mittlerweile hat er etwa 3500 Tricks im Griff. Zu kaufen gibt es in seinem Geschäft ungefähr 8000 Zauberartikel: Zwei Mark kostet ein kleiner Kartentrick. Eine Zeitung, die sich samt hineingeschüttetem Wasser in Wohlgefallen auflöst, gibt es für 18 Mark. Teurer wird es bei dem Trick mit der zersägten Jungfrau: 1300 Mark. Mit dem Erwerb der Zauberartikel allein ist es aber nicht getan. Zwar erklärt Meister Heubes die Tricks, doch dann heißt es für den Zauberlehrling: üben, üben, üben.

Ein Paradies für Zauberlehrlinge 21.01.1985 Hamburger Abendblatt

 Simsalabim - die Champagnerflasche schwebt. Oder ein Regenschirm verwandelt sich in einem Blumenstrauß, oder ein Seil liegt kerzengerade auf dem Zeigefinger. Im Eilbeker Zauber-Geschäft von Carl-Gerd Heubes können Zauberlehrlinge Tricks, Zubehör und Lehrbücher kaufen - 8000 Artikel insgesamt. Der billigste - ein Kartenspiel - kostet zwei Mark, der teuerste - ein Käfig, aus dem die Jungfrau verschwindet - immerhin 4800 Mark. "Ich bin der größte Händler für Zaubergeräte in Europa", sagt Heubes: "2,07 Meter lang." Als er fünf Jahre alt war, zeigte ihm sein Vater ein Kartenkunststück. Seitdem haben ihn Magie und Illusion nicht mehr losgelassen. "Wenn mein Vater das geahnt hätte ..." "Die Zauberei", so Heubes, ?steht bei den Deutschen unter den Steckenpferden an dritter Stelle, gleich hinter Angeln und Briefmarkensammeln. 180 000 Menschen greifen zum Zauberstab. Fußball kommt erst auf Platz 16." Freddy Quinn kauft bei ihm, Sebastian, Otto, Mary und Gordy. Heubes staffierte die Peter-Alexander-Show aus und den "Blauen Bock", gab zusammen mit Gottfried Böttger und Henning Venske im Rundfunk Zauberunterricht für Kinder, liefert Requisiten und Tricks nach Japan und in die USA. Zum Zaubern kommt er bei seiner Arbeit selten. Doch hin und wieder trommelt er die Mitglieder seines Clubs "Modern Magic" zusammen. Dann fliegen die Tauben. "Die Damen sind bei uns am mutigsten", sagt er. Hausfrauen, Berufstätige, sogar eine Professorin hexen den Männern den Rang ab. "Das löst Spannungen", sagt Heubes. "Wer etwas kann, was andere nicht können, wird selbstbewußt." In Carl-Gerd Heubes Zauber-Paradies stöbern Kinder und Erwachsenen, Profis und Amateure, manchmal auch Leute, die noch gar nicht wissen, was sie eigentlich wollen. "Denen drücke ich Prospekte in die Hand, damit sie sich orientieren können", sagt der Meister. Magische Kartenspiele sind bei ihm der "Renner". Da gibt's Dutzende von Exemplaren. Eines mit 13 Tricks kostet 9,50 Mark; ein anderes mit 34 Tricks ist für 10,50 Mark zu haben. Viel wird auch nach dem "Wasser in der Zeitung" gefragt. Selbstverständlich verkauft Heubes auch Zylinder (ohne Kaninchen) und Zaubersalz - oder Suppenwürze, für Magier, die salzfrei, aber nicht fade zaubern wollen.



Hier finden Sie eine Sammlung der Zauberkataloge der Firma Zauber Bartl.
Diese Zauberkataloge waren bei der Kundschaft sehr beliebt, den sie wurden sehr aufwendig gestaltet und mit zahlreichen Illustrationen versehen. 
Aus Platzgründen sind diese als PDF Dateien hinterlegt. Vielleicht entdecken Sie das eine oder andere, dass Ihnen bekannt vorkommt. Stöbern Sie ein weinig in den Katalogen, das eine oder andere werden Sie auch Heute noch in unserem Sortiment, vieleicht in etwas anderer Form, wiederfinden.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf dieser Zauberhaften-Magischen Zeit Reise.

Neuheitenblatt Zauber Bartl aus der Reichsmark Zeit.

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Sammlung Zaubermichel.

Katalog aus der Reichsmark Zeit
 "Diese Kunststücke sind momentan Lieferbar".

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Sammlung Zaubermichel

Produktblatt Nr.4767 "Mortetti" der schwebende Totenkopf.

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Sammlung Zaubermichel.

Extra Neuheitenliste 30er / 40er Jahre.

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Sammlung Zaubermichel

Einzelnes Werbeblatt, irgendwo zwischen 1930 -1950

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Sammlung Zaubermichel.

Zauberkatalog Bartl 60er Jahre

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Sammlung Zaubermichel.

Hauptkatalog Zauber Bartl 1985

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Zur Verfügung gestellt von Michael Kommnick, Billy Bummm der III.

Katalog Zauber Bartl aus dem Jahr 1989.

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zur Verfügung gestellt von Stephan Schürmann.

Katalog Zauber Bartl aus dem Jahr 1994-1995
 
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 zur Verfügung gestellt von Stephan Schürmann.

Katalog Zauber Bartl aus dem Jahr Winter/Sommer 1997-1998
 
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 zur Verfügung gestellt von Stephan Schürmann.

Katalog Zauber Bartl aus dem Jahr Winter/Sommer 2000-2001.

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 zur Verfügung gestellt von Stephan Schürmann.